Indische Kindheit – Kein Märchen aus dem Morgenland

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Indische Kindheit – Kein Märchen aus dem Morgenland

Zwar sind Kinderehen auch in Indien verboten, aber dennoch wird jedes fünfte Mädchen zwangsverheiratet – und das, obwohl es noch keine 18 Jahre alt ist. Dies ist eine grundlegende und einschneidende Verletzung der Menschenrechte. Doch leider gibt es dafür viele Gründe, wie z.B. große Armut oder soziale Normen.

Die erzwungenen Eheschließungen beeinträchtigen insbesondere die Entwicklung der Mädchen, da sie zu einer frühen Schwangerschaft und sozialer Isolation führt. Die schulische Ausbildung wird unterbrochen und berufliche Chancen werden dadurch stark eingeschränkt. Hinzu kommt die Tatsache, dass sie einem erhöhten Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt werden. Gemeinsam mit der indischen Regierung arbeitet UNICEF intensiv daran, die Kinderheirat zukünftig zu verhindern. Die Peterhoff-Gruppe unterstützt dieses Bemühen.

Im Vordergrund stehen dabei die folgenden Ziele:

  • wirksame Gesetze und ihre Umsetzung durch konsequente Strafverfolgung.
  • Unterstützung der Betroffenen durch diverse Anlaufstellen (z.B. Vertrauenshotlines).
  • Förderung von Mädchen, indem sie eine Schul- & Ausbildung sowie Beratungsmöglichkeiten erhalten.
  • Gesellschaftlicher Wandel durch die Zusammenarbeit mit Gemeindevorstehern, Beratung sowie Berichten in den Medien, um ein sicheres soziales Umfeld zu schaffen.

Hierzu werden u.a. laufend Bildungseinrichtungen aufgebaut und Berufsausbildungsstätten gefördert. Es ist uns besonders wichtig, ein gesellschaftliches Bewusstsein für das Thema zu schaffen, um die Einstellungen und Denkweisen der Menschen schrittweise zu verändern.

Der Peterhoff-Gruppe ist es ein besonderes Anliegen, die Sicherheit dieser Kinder zu erhöhen. Deshalb unterstützt sie jeden Monat die Arbeit von UNICEF.

2018-12-14T14:46:28+00:00