Peterhoff-News

Eine Reportage über die
Arbeit der Peterhoff-Gruppe
im Universitätsklinikum Aachen.
Das Aachener Universitätsklinikum ist mit über 5.500 Be-
schäftigten, 1.350 Betten und 6.600 Räumen das größte
Krankenhaus in Europa. In 33 Kliniken und 25 Instituten
werden jährlich über 44.000 stationäre Patienten behandelt
und betreut.
In diesem Giganten arbeitet seit eineinhalb Jahren Frau
Anita Büschges als Objektleiterin und staatlich geprüfte
Desinfektorin der Peterhoff-Gruppe. Seit Beginn der Tätig-
keit für das Uniklinikum ist sie maßgebend für die Koordi-
nation und die Einhaltung der Qualitätsstandards zu-
ständig. Eine Arbeit, die ein Höchstmaß an Fachkompe-
tenz, Materialkenntnis und Verantwortungsbewusstsein
voraussetzt. Schließlich betreuen Frau Büschges und 17
weitere spezialisierte Reinigungskräfte auch die Bereiche
des Aachener Uniklinikums, in denen eben diese Kennt-
nisse besonders wichtig und gefordert sind. So zum Bei-
spiel die Notaufnahme samt den Operationssälen, die
Forschungseinrichtungen im Untergeschoss oder die nuk-
learmedizinischen Labore.
Und so gestaltet sich die tägliche Arbeit, die jeweils in
zwei Schichten eingeteilt ist, als eine besonders herausfor-
dernde; zählen hier doch nicht nur das Wohl der Patienten,
des Pflegepersonals und der Ärzte zu den vorrangigen
Prämissen, sondern auch das unserer Reinigungskräfte.
Ein Beispiel: bei der Reinigung der nuklearmedizinischen
Labore (die bis zu 5-mal täglich gereinigt werden) besteht
akute Strahlungsgefahr. Eingesetzte Tücher werden des-
halb nach jedem Einsatz entsorgt, Wischmops und Arbeits-
Schuhe werden standardmäßig drei bis vier Tage lang
entstrahlt und jeder Mitarbeiter bzw. jede Mitarbeiterinträgt
ein so genanntes Dosimeter an sich. Dieses misst die
Strahlungsbelastung und wird einmal pro Monat ausgele-
sen. Zudem unterzieht sich das Personal einmal wöchent-
lich einer Schilddrüsenuntersuchung, um eine mögliche
radioaktive Überbelastung feststellen zu können. Auch
bei der Reinigung der Operationssäle gelten besondere
Sicherheitsvorkehrungen.
Insofern erhalten unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
in regelmäßigen Abständen Hepatitis-Impfungen und müs-
sen sich an die genauen Bekleidungs- und Schutzbestim
mungen halten (OP-Kleidung, Mundschutz etc.).
Unterweisungen in Sachen Arbeits- und Gesundheits-
schutz sind somit wichtig und werden in festen Intervallen,
oder nach Bedarf, vom Personal des Klinikums im Haus
durchgeführt. Dieses trifft auch teilweise die Auswahl der
eingesetzten Reinigungs- und Desinfektionschemie.
Gereinigt wird übrigens nach dem Prinzip der ergebnis-
orientierten Reinigung und einer kombinierten Desinfektion
nach den Vorgaben eines intensiven Qualitätsmanage-
ments. Die Messungen erfolgen sowohl regelmäßig als
auch spontan - sowie unangekündigt in Begleitung der
Beauftragten des Aachener Klinikums: eine Verfahrens-
weise, die beste Reinigungsqualität und die besten Ergeb-
nisse gewährleistet.
»Die Arbeit ist sehr interessant und man lernt viel über die
Tätigkeit der Ärzte und des Personals. Dinge, die manch-
mal auch für uns wichtig sind«, so Anita Büschges. Sie
schätzt die gute Atmosphäre und das Miteinander, was in
einem Gebäude dieser Größenordnung sicherlich nicht ge-
wohnlich ist - gehen hier doch täglich tausende Menschen
ein und aus.
Wir, die Redaktion, erleben Frau Büschges bei unserem
Besuch als souveräne Objektleiterin und vor allem über-
legte und sympathische Person, die in diesem komplexen
Tätigkeitsfeld sehr professionell wirkt. Weiter so!
Für weitere Informationen rund um das Thema
»Reinigung im Gesundheitswesen« stehen wir Ihnen
gerne zur Verfügung.